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Zugegeben – wir waren etwas erstaunt, als wir festgestellt haben, dass die Kulturschmiede nun schon ganze 5 Jahre alt wird. Angefangen hat all das auf Grund von Volkers Idee, einen Verein zu gründen, um vor allem das Sweet-Festival auf sichere Beine zu stellen. Gesagt – Getan. Wir erinnern uns alle noch recht gut die die erste Gründungs- und Jahreshauptversammlung im Jugendraum in Förste – Holzbänke, ne Kiste Bier, viel Motivation und ein paar ungefähre Vorstellungen was es heißt einen Verein zu gründen.
Aus diesem Anfangswirrwarr ist über die Jahre einiges gewachsen. Wir haben vieles ausprobiert, etabliert, einige Veranstaltungen auch nur einmal durchgeführt aber auch so manche jährlich stattfindende Veranstaltungen ins Leben gerufen und unterstützt. Über die Jahre haben wir uns reingearbeitet in die Frage was es eigentlich heißt einen Verein zu gründen und zu leiten. Vieles bekommt die Öffentlichkeit gar nicht so mit. Bauanträge stellen, Förderanträge schreiben, Netzwerkarbeit, interne Absprachen, Kommunikation über viele Städte und hunderte Kilometer hinweg. Oft nur möglich übers Internet und Telefon. Da wir alle durch Studium, Ausbildung und Job auch noch ne Menge anderer Sachen um die Ohren haben, wird bei uns alles komplett ehrenamtlich und in Eigenregie geplant und durchgeführt. Doch die Verbundenheit zur Heimat sowie die teilweise schon Jahrzehnte lange andauernden Freundschaften und natürlich auch die Freundschaften, die durch die Vereinsarbeit entstanden und gewachsen sind, machen es immer wieder möglich an unserem gemeinsam Ziel zu arbeiten: mehr Kultur und auch mal neue Musik und Ideen in das Harz-Vorland zu tragen.
Über die Jahre ist der Verein immer größer geworden – sowohl die Mitglieder als auch der aktive Vorstand. Die Aufgaben haben wir mittlerweile gut verteilt und jedes Vorstandsmitglied hat seinen festen Bereich. Abrechnungen, Flyer erstellen, (Bühnen-)Technik, Social Media, Netzwerkarbeit, rechtliche und organisatorische Fragen und und und… Jede Veranstaltung benötigt natürlich eine Menge Vorab-Planung sowie am Veranstaltungswochenende auch genügend Leute die mit anpacken, Getränke holen, Bühnen und Technik aufbauen, Theke machen und am nächsten Tag alles wieder aufräumen.
Unsere Motivation lässt sich einfach beschreiben: wir haben Lust was zu machen und auszuprobieren und freuen uns immer wieder, wenn wir positive Rückmeldungen kriegen sowie (jungen) Bands eine Plattform geben können. Musik ist nicht zuletzt auch das Hobby der meisten Vorstandsmitglieder – ob selbst am Instrument, als Tontechniker oder einfach als Konzertgänger..
Doch es ist nicht alles Gold was glänzt, wir stecken viel Zeit und Herzblut in diese gemeinsame Sache und ein großer Teil der Veranstaltungen wird gut angenommen. Und doch ertappen wir uns immer wieder bei Diskussionen mit der zentralen Fragestellung: wie können wir mehr Leute erreichen und was wünschen sich die Besucher eigentlich von uns als Kulturverein. Rückblickend überrascht hat uns alle definitiv das „Römi-Ranch-Festival“ im Juni 2018. Trotz Regen waren unfassbar viele Besucher da und Jung und Alt haben auf dem Bauernhof der Familie Römermann ein wunderbares Fest gefeiert. Ein weiteres Highlight war das Jugendraumkonzert mit „Kim Bizkit“, an diesem Abend hieß es auf jeden Fall: nix geht mehr, der Jugendraum ist voll.
Unser Sorgenkind und einst der Grund, den Verein zu gründen, das Sweet-Festival wird in diesem Jahr zum 15. und letzten Mal stattfinden. Ganz einfach aus dem Grund, dass die Besucherzahlen über die Jahre stark rückläufig sind und sich für uns der Arbeitsaufwand nicht mehr stemmen lässt. Doch wenn was Altes geht, kommt ja bekanntlich was neues. So zum Beispiel das Akustik Konzert in der Kirche Nienstedt/Förste oder die jährlich stattfindende Wiedersehensparty „Home is where your Harz is“ am 2. Weihnachtsfeiertag.
Eins ist klar: es ist noch lange nicht Schluss und wir haben weiterhin Lust und viele neue Ideen, die wir nur noch umsetzen müssen. Wir erfinden uns immer mal wieder neu, freuen uns über neue Gesichter im Vorstand mit vielen neuen Ideen und Vorschlägen. Und wir sind ziemlich stolz auf all das, was wir schon erreicht haben. Sei es das Konzert mit der Band „Leoniden“ im Jahr 2017, unser selbstproduziertes Kulturschmiede-Merchandise und unsere Homepage, die oftmals sehr effektive Zusammenarbeit und Kooperation mit anderen Vereinen, die Veranstaltung „Rock4Good“ um Geld zu sammeln für Opfer von Motorrad-Unfällen oder unser jährlich stattfindendes Planungs- und Team-Wochenende am Steinhuder Meer. Ein ganz großes Dankeschön geht an dieser Stelle natürlich auch an alle, die uns (regelmäßig) finanziell unterstützen – ohne Sponsoren wäre unsere Arbeit undenkbar.

Wir freuen uns auf die nächsten Jahre mit der Kulturschmiede – die nächsten Eisen liegen schon im Schmiedefeuer und müssen nur noch realisiert und umgesetzt werden.